wie die überschrift schon ankündigt... immer noch auszeit, mein pc befindet sich noch auf der krankenstation... und mich in der bibliothek.
wobei: das hat schon auch was, sich gemeinsam durch die lernerei quälen (oder wie debbie neulich ankündigte: "DAS event des wochenendes... LERNEN in der bibliothek..." - hat bestimmt mancherorts für irritationen gesorgt.
nach einem vollen wochenende (fresh'n'free-festival in rothenburg) beifnde ich mich in einer noch volleren woche...
montag: hauskreisleitertreffen
dienstag: sprechstunde beim dozenten
mittwoch: smd mit michi, unserm ldhler aus erlangen
donnerstag: heimfahren
freitag: ingos abi-verabschiedung + teeniekreis
samstag:...?
sonntag: abi-ball
naja, und das sind mal wieder nur die highlights, dazwischen muss man sich noch tippen und denken und essen und schlafen (haha!) vorstellen... was man halt so erledigt nebenbei.
wenn ich meinen gemütszustand beschreiben sollte: dann müsste ich sagen, dass er grad zwischen "hey, was geht es mir doch saugut... das leben ist so schön" und "boah, heute ist so gar nicht mein tag und ich stell fest, dass ich zu harmoniebedürftig bin..." schwankt. soll heißen: ich neige grade unheimlich dazu (vielleicht auch noch mehr als sonst) alle dinge, die ich tue und auf die andere nicht gleich mit freudengeschrei reagieren, zu entschuldigen... nur um keine ungute stimmung aufkommen zu lassen... und mir einzureden, dass man auf mich sauer sein könnte, mir was übelnehmen könnte... hmm...nicht gut!
man könnte auch sagen: ich fühl mich grad ziemlich formbar und das ist nicht das, was meiner ansicht nach "charakter" ausmacht. kritik hinnehmen und damit umgehen können ist schon gut, aber sich verbiegen eben nicht.
was ich hoffen kann, ist, dass gott das nutzt, um mich ein bisschen mehr nach seinen vorstellungen zu gestalten.
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"...I just want you to know who I am..." - aus: "iris"
Mittwoch, 28. Juni 2006
Mittwoch, 21. Juni 2006
zwangspause
so. prüfung bestanden. alles paletti...
fast.
der pc hat wieder mal keiner lust mehr, mein fenster zur welt zu sein - und hat die grätsche gemacht. d.h.: bis auf weiteres hier keine neuen nachrichten... ich sitz grad in der bib und tippe diese zeilen... und ich komm mir unheimlich amputiert vor, ohne meine emails zu mitternächlicher stunde, mein skype zur kontaktaufnahme... zwangsfasten...
leute, bis bald, ich hoffe auf eine schnelle genesung der grauen kiste!
fast.
der pc hat wieder mal keiner lust mehr, mein fenster zur welt zu sein - und hat die grätsche gemacht. d.h.: bis auf weiteres hier keine neuen nachrichten... ich sitz grad in der bib und tippe diese zeilen... und ich komm mir unheimlich amputiert vor, ohne meine emails zu mitternächlicher stunde, mein skype zur kontaktaufnahme... zwangsfasten...
leute, bis bald, ich hoffe auf eine schnelle genesung der grauen kiste!
Samstag, 17. Juni 2006
immer wieder staunen
als ich heute abend die jurabibliothek verließ, ich war von 9.30 uhr bis 19.30 uhr dort gewesen (mit pausen versteht sich) und langsam zum bus lief, hab ich so vor mich hinüberlegt, wem ich dann noch eine "bitte betet für mich und meine prüfung"-email schreiben muss... ich stand am bus, staunte so ein bisschen über die welt an einem lauen sommerabend...schicke theater-und konzertbesucher mischen sich mit leuten, die vom schwimmbad kommen, mit urlaubern, dazwischen viele autos mit deutschlandfähnchen, ein lächeln in meinem gesicht... und in all dem schlich sich wieder das gefühl, dass es einfach zu viel stoff zu lernen ist, ein...
zuhause angekommen, führt der weg immer am briefkasten vorbei, der normalerweise leer ist... jeden tag das gleiche ritual: aufsperren - leer - zusperren. nicht aber heute.
denn drin lag ein ganz und gar unerwarteter brief mit einer ganz lieben karte:
eine karte von bettina! "ich wünsch dir, dass du bei allen deinen aufgaben immer das richtige maß zwischen arbeit und ruhe findest. nur, wer sich zwischendrin immmer wieder ruhe gönnt, kann sich dann auch wieder voll auf seine arbeit konzentrieren..."
ein staunen bei mir... ein danke nach oben... ein wink des himmels... staunen, und immer wieder staunen (das ist grad eh meine lieblingsbeschäftigung!)... gott meint es so unglaublich gut mit mir, das kann ich nicht wirklich verstehen... staunen, und danke sagen. dabei versuche ich grad, nicht viele, sondern wesentliche dinge zu tun (>sabine!)...
in all dem stress gibt es immer wieder solche momente, wo ich das gefühl habe, von außen auf mein leben zu kucken, und gleichzeitig alles ganz intensiv mitzuerleben (logisch: ich bin ich!*g*)... da fühlt sich die innenstadt plötzlich an, wie das eigene wohnzimmer; da hab ich mal ne stunde zeit, um im dunkeln klavier zu spielen; da fällt mein blick auf die blitzenden kirchtürme im sonnenlicht; da singen mir die vögel ein nachtlied... und das alles flüster mir zu: "du lebst!"
----------------------------
love god
embrace beauty
live life to the fullest
zuhause angekommen, führt der weg immer am briefkasten vorbei, der normalerweise leer ist... jeden tag das gleiche ritual: aufsperren - leer - zusperren. nicht aber heute.
denn drin lag ein ganz und gar unerwarteter brief mit einer ganz lieben karte:
möge dir die arbeit nie zu schwer werden,
und mögest du die früchte deiner anstrengungen ernten.
-segen aus irland-
eine karte von bettina! "ich wünsch dir, dass du bei allen deinen aufgaben immer das richtige maß zwischen arbeit und ruhe findest. nur, wer sich zwischendrin immmer wieder ruhe gönnt, kann sich dann auch wieder voll auf seine arbeit konzentrieren..."
ein staunen bei mir... ein danke nach oben... ein wink des himmels... staunen, und immer wieder staunen (das ist grad eh meine lieblingsbeschäftigung!)... gott meint es so unglaublich gut mit mir, das kann ich nicht wirklich verstehen... staunen, und danke sagen. dabei versuche ich grad, nicht viele, sondern wesentliche dinge zu tun (>sabine!)...
in all dem stress gibt es immer wieder solche momente, wo ich das gefühl habe, von außen auf mein leben zu kucken, und gleichzeitig alles ganz intensiv mitzuerleben (logisch: ich bin ich!*g*)... da fühlt sich die innenstadt plötzlich an, wie das eigene wohnzimmer; da hab ich mal ne stunde zeit, um im dunkeln klavier zu spielen; da fällt mein blick auf die blitzenden kirchtürme im sonnenlicht; da singen mir die vögel ein nachtlied... und das alles flüster mir zu: "du lebst!"
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love god
embrace beauty
live life to the fullest
Donnerstag, 15. Juni 2006
think about THAT!
"Bei manchen dieser Blogs über das tägliche Einerlei stellen sich leise Fragen ein, wie hilfreich sie tatsächlich sind oder ob sie nicht vor allem einem übergroßen Mitteilungsbedürfnis dienen oder dem Wunsch, zu einer vermeintlich vordenkenden Elite zu gehören. Zudem streicheln Triumphgefühle natürlich gern das eigene Image, wenn viele Besucher zu verzeichnen sind und möglichst bedeutende Blogs auf den eigenen verlinken."
Deborah Roth, "Der Reiz des Alltags - Die 'Blogosphäre' wächst", dran Nr. 5/06
entspringt mein blog einem gesteigerten bedürfnis nach selbstdarstellung?! ich hoffe nicht... aber ich hoffe, sowohl mich, als auch meine freunde auf dem laufenden halten zu können, über das, was grad so abgeht. irgendwie ist das ganze vielleicht auch als tagebuch zu sehen, mit dem es vielleicht möglich wird, gottes spur in meinem leben zu verfolgen...
wiedersehen mit freunden!
regionaler leitertag der smd_bayern in bamberg -
ich muss sagen, noch im auto auf dem weg nach bamberg hab ich mich gefragt, mit welcher motivation ich denn eigentlich zu diesem leitertag fahre... des inhalts, des austauschs mit anderen, oder der lieben und lange nicht gesehenen freunde wegen...
ehrlich gesagt: ich kann die frage immer noch nicht so genau beantworten, aber ich bin in keiner hinsicht enttäuscht worden...
ein halbes jahr... 6 monate... klingt nach unheimlich viel zeit, und geht doch so schnell vorbei... und so hab ich mich besonders gefreut, mit tom und christof zwei freunde, die ich um weihnachten rum das letzte mal gesehen habe, wiederzutreffen und mal wieder anständig mit ihnen zu quatschen! dann noch die mädels aus meiner kleingruppe von den gesamtleitertagen in haselbach/rhön, uli und neli... und so viele mehr... (leute, fühlt euch gegrüßt, falls ihr das grad lesen solltet!)
es wird für mich immer wieder faszinierend sein, gott bei seiner vernetzung von leuten zu beobachten... man teilt ein stück lebenszeit miteinander, viele geniale erfahrungen, gemeinsame gebete und durchgestandene situationen... ich genieße das netzwerk, und freu mich immer, wenn es nicht nur über die ferne und in den köpfen existiert, sondern greifbar wird und alle auf einem haufen sitzen, sich über ihre gruppen austauschen.
irgendwann trennen sich die wege vermutlich leider wieder... und doch: jesus wird die verbindung bleiben. "friends are friends forever if the Lord's the Lord of them" - klingt das grad sentimental? ich würd es eher als staunen bezeichnen, als dankbarkeit und freude.
*grad fängt es an zu regnen und die luft klart merklich auf... durchatmen!*
durchatmen... ein gutes stichwort eigentlich...ich hatte befürchtet, dass das rumgefahre etc. stressig wird - annette sei dank wars das aber nicht, und die atmosphäre war auch gut... achja. voll zufrieden also. so ein bisschen urlaub, bevors wieder losgeht morgen (komischerweise freu ich mich aufs lernen!!!)
verantwortung/ vertrauen
wenn sabine spricht, dann sitz ich da, lausche gespannt und ziehe immer wieder bereichert meiner wege. thema der tages war "leitung - zwischen verantwortung und vertrauen", und mich hat ein aspekt wieder mal "ertappt".
"ich tue was ich kann, aber ob alles gelingt, ist gottes sache!"
"wer ist gott - und wer bin ich dagegen?!"
"herr, wir bekennen: du bist gott - und wir sind es nicht."
das steht also in meiner mitschrift. ich bin zugegebenermaßen jemand, der dazu neigt, sich verantwortlich zu fühlen, was aktionen und deren gelingen angeht; jemand, der sich unheimlich reinstresst und immer versucht, eifrig zu werkeln... aber: ich bin eben auch nur mensch... und gott ist eben gott.
die verantwortung, die mir in leitungsaufgaben zufällt, ist damit zwar nicht weg, aber doch auf das beschränkt, was mir möglich ist. - der rest ist gottes sache... und das entlastet mich ungemein.
ich habe an dieser stelle neulich von der gebetsnacht erzählt. bevor der abend startete, war ich völlig durch den wind, ob er auch gelingen würde. es war viel organisiert, viel material angekarrt worden - was würde aber daraus werden?!
etwa fünf minuten vor beginn der veranstaltung kam dann anne auf mich zu, nahm mich in den arm und sagte: "du weißt, dass du nicht dafür verantwortlich bist, dass dieser abend gelingt. gott wird das schon in die hand nehmen." - vermutlich hab ich kurz etwas überrumpelt genickt, aber habe in diesem moment nicht so ganz verstanden, was sie sagen wollte.
ich habe allerdings gesehen, was gott aus dieser gebetsnacht gemacht hab. und ich hab heute sabines worten gelauscht.
vielleicht setzt sich diese erkenntnis langsam fest... und rutscht ins herz (der weg ist immer so unendlich weit!). ich habe nur begrenzte verantwortung, gott tut das seine - und er hat in seinem job noch nie versagt!
ich hab mir vorgenommen, so in die nächsten tage vor der prüfung zu gehen: ich tue, was ich kann, aber gott wird alles tun.
---------------------------
"sei mutig und entschlossen! lass dich nicht einschüchtern, und hab keine angst! denn ich, der herr, dein gott, bin bei dir, wohin du auch gehst"
- josua 1,9 (Hfa)-
ehrlich gesagt: ich kann die frage immer noch nicht so genau beantworten, aber ich bin in keiner hinsicht enttäuscht worden...
ein halbes jahr... 6 monate... klingt nach unheimlich viel zeit, und geht doch so schnell vorbei... und so hab ich mich besonders gefreut, mit tom und christof zwei freunde, die ich um weihnachten rum das letzte mal gesehen habe, wiederzutreffen und mal wieder anständig mit ihnen zu quatschen! dann noch die mädels aus meiner kleingruppe von den gesamtleitertagen in haselbach/rhön, uli und neli... und so viele mehr... (leute, fühlt euch gegrüßt, falls ihr das grad lesen solltet!)
es wird für mich immer wieder faszinierend sein, gott bei seiner vernetzung von leuten zu beobachten... man teilt ein stück lebenszeit miteinander, viele geniale erfahrungen, gemeinsame gebete und durchgestandene situationen... ich genieße das netzwerk, und freu mich immer, wenn es nicht nur über die ferne und in den köpfen existiert, sondern greifbar wird und alle auf einem haufen sitzen, sich über ihre gruppen austauschen.
irgendwann trennen sich die wege vermutlich leider wieder... und doch: jesus wird die verbindung bleiben. "friends are friends forever if the Lord's the Lord of them" - klingt das grad sentimental? ich würd es eher als staunen bezeichnen, als dankbarkeit und freude.
*grad fängt es an zu regnen und die luft klart merklich auf... durchatmen!*
durchatmen... ein gutes stichwort eigentlich...ich hatte befürchtet, dass das rumgefahre etc. stressig wird - annette sei dank wars das aber nicht, und die atmosphäre war auch gut... achja. voll zufrieden also. so ein bisschen urlaub, bevors wieder losgeht morgen (komischerweise freu ich mich aufs lernen!!!)
verantwortung/ vertrauen
wenn sabine spricht, dann sitz ich da, lausche gespannt und ziehe immer wieder bereichert meiner wege. thema der tages war "leitung - zwischen verantwortung und vertrauen", und mich hat ein aspekt wieder mal "ertappt".
"ich tue was ich kann, aber ob alles gelingt, ist gottes sache!"
"wer ist gott - und wer bin ich dagegen?!"
"herr, wir bekennen: du bist gott - und wir sind es nicht."
das steht also in meiner mitschrift. ich bin zugegebenermaßen jemand, der dazu neigt, sich verantwortlich zu fühlen, was aktionen und deren gelingen angeht; jemand, der sich unheimlich reinstresst und immer versucht, eifrig zu werkeln... aber: ich bin eben auch nur mensch... und gott ist eben gott.
die verantwortung, die mir in leitungsaufgaben zufällt, ist damit zwar nicht weg, aber doch auf das beschränkt, was mir möglich ist. - der rest ist gottes sache... und das entlastet mich ungemein.
ich habe an dieser stelle neulich von der gebetsnacht erzählt. bevor der abend startete, war ich völlig durch den wind, ob er auch gelingen würde. es war viel organisiert, viel material angekarrt worden - was würde aber daraus werden?!
etwa fünf minuten vor beginn der veranstaltung kam dann anne auf mich zu, nahm mich in den arm und sagte: "du weißt, dass du nicht dafür verantwortlich bist, dass dieser abend gelingt. gott wird das schon in die hand nehmen." - vermutlich hab ich kurz etwas überrumpelt genickt, aber habe in diesem moment nicht so ganz verstanden, was sie sagen wollte.
ich habe allerdings gesehen, was gott aus dieser gebetsnacht gemacht hab. und ich hab heute sabines worten gelauscht.
vielleicht setzt sich diese erkenntnis langsam fest... und rutscht ins herz (der weg ist immer so unendlich weit!). ich habe nur begrenzte verantwortung, gott tut das seine - und er hat in seinem job noch nie versagt!
ich hab mir vorgenommen, so in die nächsten tage vor der prüfung zu gehen: ich tue, was ich kann, aber gott wird alles tun.
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"sei mutig und entschlossen! lass dich nicht einschüchtern, und hab keine angst! denn ich, der herr, dein gott, bin bei dir, wohin du auch gehst"
- josua 1,9 (Hfa)-
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